Skip to main content

Kultur ist etwas das sich stetig weiterentwickelt

Steffanie Pillichshammer ist Learning und Development Specialist bei dem größten Schweizer Telekommunikationsanbieter, der Sunrise GmbH. Im Gespräch mit ihr wurde eine Sache sehr deutlich – Unternehmenskultur ist ein dynamischer Prozess, der niemals abgeschlossen ist. Stattdessen ist sie sogar davon überzeugt, dass sich die Kultur stetig anpassen muss, damit sich ein Unternehmen überhaupt erfolgreich weiterentwickeln kann.

Kulturtransformation

Die Veränderung einer Unternehmenskultur ist niemals, von heute auf morgen möglich ist, stattdessen handelt es sich um einen von Kontinuität geprägten Prozess. Bei dem es essenziell ist die „eigene DNA“ niemals aus dem Blick zu verlieren, erläutert Steffanie. Das stellt jedoch nicht die einzige Herausforderung dar, die wohl größte ist es sicher zu stellen, dass die Mitarbeitenden nicht wieder in alte Muster verfallen. Das soll keines falls bedeuten, dass das alte schlecht ist, jedoch müssen sich Unternehmen an die immer neuen Gegebenheiten des Marktes anpassen um konkurrenzfähig zu sein und dies ist nur möglich, wenn es von innen heraus passiert. Doch was bedeutet dies konkret? Für Sunrise bedeutete es New Work einzuführen, „New Work beinhaltet so viel mehr als nur Desksharing, es baut auf einer anderen Art der Führung auf, die vertraut, Output orientiert ist, selbstbestimmtes arbeiten fördert und Eigenverantwortung der Mitarbeitenden fördert“, erläutert Steffanie.

Sunrise als Pionier

New Work ist nicht nur wichtig, um konkurrenzfähig zu bleiben, sondern auch um den Bedürfnissen der neuen Generation nach zu kommen. Die Generation hat andere Themen und Erwartungen, es geht um Flexibilität und Vereinbarkeit der Arbeit, die jüngere Generation hat da ein deutlich höheres Bedürfnis als die Babyboomer. Bei Sunrise nehmen sie den Wunsch besonders ernst. Als einer der ersten Arbeitsgeber führten sie ohne einen großen Rahmen eine Work Flex Policy ein. Die „Work Flex Policy bedeutet, dass innerhalb der Schweiz der Arbeitsplatz freiwählbar ist.“, erläutert Steffanie und fügt hinzu, „wir haben es einfach mal ausprobiert und dann unser eigenes Konzept entwickelt“.

Sportmetaphern als die Lösung

Eine Kulturtransformation ist aufwändig und es Bedarf den Rückhalt der Mitarbeitenden dafür, denn nur die Einführung einer Work Flex Policy bringt noch keinen Fortschritt. Sunrise konnte seine Mitarbeitenden dafür begeistern, in dem es Sportmetaphern in der Transformation verwendete. So wurde die Veränderung greifbar. Auf Basis dieser Erkenntnis wurde ein Spielfeld erstellt, es stellt die Grundlage der Zusammenarbeit da. Innerhalb des Feldes wird festgelegt wo und wann die Teams zusammenarbeiten, „zu Beginn hatten wir diese Leitplanken noch nicht, wir haben gemerkt, dass es allerdings gewisse Leitplanken benötigt, woran sie die Mitarbeitenden orientieren können als Struktur, eine Art Spielanleitung von dem Way of Working“, erläutert Steffanie. Da jedes Team seine eigenen Regulatorien festlegt handelt es sich um ein Konzept, dass sowohl bottom up als auch top down aufgebaut ist. „Unser Way of working ist ein dynamischer, in dem wir Self Checks und Team Checks durchführen stellen wir sicher, dass die Ziele auch immer in dem individuellen Kontext wieder gespiegelt werden.

Wichtig ist es Steffanie deutlich zu machen, dass es bei ihnen trotz der Sport Metaphern keine Gewinner oder Verlier gibt. Sondern es nur darum geht als Arbeitgeber attraktiver zu werden und so die Talente aus der ganzen Schweiz anzuziehen. „Sunrise bietet dabei ein Enviroment für Innovation und High Performing Teams, in dem Führungskräfte ihre Teams enablen ihre Ziele zu erreichen“, erläutert Steffanie.

Let’s start caring!

#We care. We Moodtalk.

Leave a Reply