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If it doesn’t challenge you, it doesn’t change you

Susan Salzbrenner ist Group Vice President of People and Organisation bei der Bossard Group. Sie lebt ganz nach dem Motto „if it doesn’t challenge you, it doesn’t change you“. Deutlich wird Veränderung ist nur dann möglich, wenn sie auch herausfordernd ist und sie passiert keinesfalls von heut auf morgen.

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Die zwei größten Herausforderungen im HR

Aus ihrer Sicht haben sie bei Bossard gerade zwei große Herausforderungen im Hinblick auf das HR. Erstens die strukturell systemische Ebene – in dieser setzen sie sich mit der Frage auseinander, wie die Prozesse im HR noch mehr digitalisiert werden können, umso besser datenbasierte Entscheidungen treffen zu können. Zweitens das Individuum rückt immer mehr in dem Vordergrund, das bedeutet das HR muss sich wegentwickeln von generalistischen Ansätzen hin zu individuellen. Um das zu ermöglichen ist es essenziell zuerst die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Das bedeutet die Führungskräfte müssen aktiv in den Entwicklungsprozess mitgenommen werden und die Mitarbeitenden sollten befähigt werden sich selbst herauszunehmen, was sie möchten.

Susan erläutert in diesem Zusammenhang, dass die größte persönliche Herausforderung für sie darin bestehe, dass sie eine globale Rolle vertritt als Group Vice President of People and Organisation, die Bossard Group ist jedoch sehr dezentral organisiert. Auf Grund der organisationalen Struktur ist es nicht immer einfach Transformationsprozesse anzustoßen, da sie nicht über alle auf offene Ohren trifft, wenn die Muttergesellschaft Entscheidungen trifft und die Töchter diese umsetzten sollen. „Das liegt daran, dass sie Mitarbeitenden häufig nicht verstehen, weshalb es diese Veränderung bedarf, obwohl das Unternehmen in den vergangenen Jahren erfolgreich war“, erläutert Susan.

Hohe Employee Experience trotz Veränderungen

Das ist der Anspruch den die Bossard Group an sich weltweit stellt. An ihren 70 Standorten wird auch immer deutlich, dass die weltpolitische Situation einen Einfluss auf die Mitarbeitenden an den Standorten hat. Deshalb ist Susan auch davon überzeugt, dass es nicht möglich sei eine Blaupause an Angeboten zu entwickeln, welche dann überall erfolgreich als HR-Maßnahme umgesetzt werden kann. Es gehe viel mehr darum im Dialog mit den Führungskräften und dem HR vor Ort Maßnahmen und Angebote zu entwickeln, welche relevant sind für die Mitarbeitenden vor Ort. Dabei rücken die Themen Autonomie und Entscheidungsgewalt des Einzelnen Mitarbeitenden immer mehr in den Fokus. Es gehe darum die Entfaltungsfreiheit des Individuums sukzessive zu fördern und Stück für Stück anzupassen, jedoch geht das nicht von heut auf morgen. Sie macht deutlich, dass es nicht nur ein Anliegen von ihr ist, sondern auch von dem CEO der Gruppe. „Daniel Bossard ist CEO in der bereits siebten Generation, aus seiner Sicht es geht ihm nicht darum, dass die Menschen ins Büro kommen und dann den Kopf ausschalten, sondern sie sollen miteinander schaffen und sich trauen ihre Ideen einzubringen und dann auch keine Angst haben diese umzusetzen“, erläutert Susan.

Nachhaltiges Arbeitsumfeld

Für die Schaffung eines solch nachhaltigen Arbeitsumfeld wie es die Bossard Group pflegt und kontinuierlich ausbaut ist es essenziell, dass die Mitarbeitenden den Mut haben nein zu sagen. Denn nur wenn klare Grenzen aus allen Richtungen gesetzt werden, kann das Miteinander und das Zusammenarbeiten aktiv gestaltet und verbessert werden. Um diese Aussage zu unterstützen, sagte sie, „spannend ist für uns auch immer, wenn Mitarbeitende, die gegangen sind wieder zurückkommen, sie sehen dann häufig, dass das Gras wo anders auch nicht grüner ist“. Und selbstverständlich ist die Rückkehr dann auch für das Unternehmen eine Bestätigung.

Nachhaltige Zusammenarbeit arbeitet bedeutet für Susan, dass das Kulturprinzip der Bossard Group „we talk real“ erfüllt wird. Das bedeutet, wenn Mitarbeitende über eine Kompetenz noch nicht verfügen, welche für sie allerdings grundlegende ist, werden diese weiterentwickelt. Zum Beispiel erhalten Führungskräfte ein spezielles Training zur Gesprächsführung, denn nicht jeder sind perfekte Moderationsfähigkeiten in die Wiege gelegt.

Employee Development

Grundsätzlich legt die Gruppe einen hohen Wert auf die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden. Um dies zu realisieren bieten sie diverse E-Learning Formate und Workshops an. „Es geht einfach darum aktiv zu werden“, führt Susan an. Das bezieht sie allerdings nicht nur auf das Unternehmen an sich sondern sieht auch die Mitarbeitenden in einer aktiven Rolle sich Feedback einzuholen, auch wenn das nicht immer einfach ist. Doch genau dieser Prozess ist entscheidend für die Entwicklung des Unternehmens und seiner Kultur.

Abschließend macht Susan noch deutlich, dass es lange dauert bis sich kulturelle Maßnahmen im Unternehmen tatsächlich bemerkbar machen.

Let’s start caring!

#We care. We Moodtalk.

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